Welterbe – Altersbestimmung T01
Die Radiokarbon-Methode misst den Zerfall eines Kohlenstoffisotops und bestimmt das Alter organischer Materialien. Die Dendrochronologie nutzt die Abstände der Jahresringe und erlaubt bei Vorhandensein des Splintholzes eine jahrgenaue Datierung des Fällzeitpunkts, wobei in Hallstatt weit zurückreichende Reihen durch Überlappung zahlreicher Funde existieren.
Neben dem Alter des Werkstoffs liefert die Bearbeitung des Holzes zusätzliche Indizien durch die Faktur, die Spuren von Spalten, Breithacke, händischen Sägen, Gattersägen oder Kreissägen zeigt. Die Zweitverwendung wertvollen Holzes sowie Merkmale wie Flößermarken, Bohrungen von Schneckenbohrern, prismierte Dachlatten mit Holznägeln, Drahtstifte oder Kalkanstriche aus den 1940er Jahren bieten weitere Datierungshilfen.
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